PICTURES

Heavy Help Festival
2010
Rottenburg
2010
Synus Releaseparty
2010
Tiki Bash
2009
Sundown Festival
2009
Metaltribe Festival
2009
Eastercross 2006 Oberndorf
mit PRESIDENT EVIL, KORODED und BETZEFER.
New Noisez 2006
Gaildorf
Röhre Stuttgart
sold out!
Rückfahrt vom Snowboard Opening
( Sölden, Österreich)
Miscellaneous/
Fanspace/Tattoos


 

VIDEOS

"Dead End Road" live @ Andernach
Ektomorf "What doesn't kill me .." - Tour 2010

 

Summer Touring 2009

 

Unplugged @ Radio StHörfunk

 

Winterfreeze Festival 2008


MUSIC

2 Snippets unserer letzten Scheibe ""The Pain":

REBORN.mp3

MAN WITH THE SCISSORHANDS.mp3



REVIEWS

Reviews zu unserem Debutalbum "The Pain"

Print - Reviews

Heavy (Juli-Ausgabe):

Bei einem von Nuclear Blast veranstalteten internationalen Bandcontest konnten sich EAR-SHOT gegen über 1500 Einsendungen aus aller Herren Länder durchsetzen und kamen als einzige deutsche Band unter die letzten zwölf. Schlussendlich landete man auf dem dritten Platz. Ein beachtlicher Erfolg, der jedoch nicht damit gekrönt wurde, dass man bei einem etablierten Label einen Deal einfahren konnte. Selbst ist der Mann, bzw. in diesem Fall die Band. Man hat mit `The Pain` ein formatibles Thrashscheibchen eingetütet, das sich als gelungene Schnittmenge aus Old-sowie New-School Elementen outet. Satte, wuchtige Grooves bestimmen ebenso das Bild wie kantige Thrashriffs Marke Bay Area. Auch eine Dosis PANTERA hört man immer wieder durch. Man höre `Bring Me Down`. Sehr gefällig Sven` Gesang der rau und rotzig klingt, aber auch eine gewisse melodische Komponente nicht vermissen lässt. Die elf Songs sind ziemlich trocken und kraftvoll produziert, was den gelungenen Powergrooves gut steht. Man kann das Album drehen und wenden wie man will, EAR-SHOT haben einen gelungenen Einstand hingelegt der in Sachen Neo-Thrash gut zu gefallen weiß. Wer eine modernere Variante des Thrash Metals anstelle der knarzigen Old-School Mucke bevorzugt, aber auch PANTERA zu seinen Faves zählt, der ist mit `The Pain` gut bedient.
Jürgen Tschamler / Heavy
8 / 12 Punkten

 

Rock Hard (August-Ausgabe):

Das nenne ich mal ein gelungenes Debüt. Schon mit ihren beiden Demos schafften es EAR-SHOT als einzige deutsche Band in das Finale des von Nuclear Blast veranstalteten Bandcontest 2006 und mit dem ersten Longplayer "The Pain" legen die Schwaben noch einen Gang zu. Professionell und mit viel Fingerspitzengefühl für Dynamics, lupenreines Songwriting, Sampling und starke Melodien spielt das Sextett elf fett groovende Neo-Thrash-Nummern, die in ihren aggressiven Momenten an Pantera, Machine Head und Mudvayne erinnern und bei ruhigen Parts den Kompositionen von Stone Sour ähneln, ohne Eigenständigkeit einzubüßen. Der Gesang klingt wie eine melodische Mischung aus Phil Anselmo, Burton C. Bell und Robert Flynn. Anspieltipps: ´Mindpollution´ und die Ballade ´I Realize´.
Conny Schiffbauer / ROCK HARD
7,5 / 10 Punkten


Metal Hammer (Ausgust-Ausgabe):

Es ist erstaunlich, wie viele Bands sich derzeit auf alte musikalische Helden und Werte besinnen. Im Falle der Newcomer Ear-Shot ist es nicht nur erstaunlich, sondern (zumindest teilweise) auch recht erfreulich. Die Baden-Württemberger bieten auf ihrem Erstling eine starke Mischung aus Neo Thrash und Groove Metal der Marke Sepultura, Machine Head und Co. Aufgepeppt wird dieser Mix durch den Einsatz oftmals hymnischer Refrains, die ebenso gut auf ein altes Fear Factory-Album gepasst hätten. Songs wie 'Bring Me Down', der Opener 'Reborn' und 'My Pain' weisen vom Riffing eine starke Pantera-Attitüde auf. Auch die Vocals klingen sehr gewollt nach Phil Anselmo zu FAR BEYOND DRIVEN-Zeiten. Groove-Walzen wie 'Feel' erinnern mit Sprechgesang und einer stark perkussiven Bridge an Machine Head. Alle Songs sind eingängig komponiert, sehr gut produziert und dürften mit ihrem Dampfwalzen-Groove so manchem Metalhead Nackenschmerzen bereiten. Originalität klingt allerdings anders. Zudem wird man das Gefühl nicht los, dass es die alten Recken schon (besser) gemacht haben. Und so greift man nach wenigen Hördurchläufen wieder nach dem Original im Plattenschrank. Rechnet man alle Faktoren zusammen, ergibt sich ein sehr stimmiges, sehr hörbares Album einer spielfreudigen und technisch talentierten Band, die den Schritt zur Eigenständigkeit noch vor sich hat.
Jan Fleckhaus / Metal Hammer
4 / 7 Punkten

 

BLAST!:

Keineswegs "da rein, da raus"!

Was ein Bindestrich ausmachen kann. Nicht zu verwechseln mit den, wahre Schmerzen bereitenden, anbiedernden Alternative Rockern aus L.A. fast gleichen Namens, haben die deutschen EAR-SHOT aus Gailsdorf glücklicherweise ordentlich Eier in der Hose. Hier regiert grundguter Neo Thrash - auch wenn so eine Genre-Eingrenzung "The Pain" wohl nicht ganz gerecht wird. So beweist man nicht nur im Opener 'Reborn', sondern auf ganzer Strecke ein überaus glückliches Songwriting-Händchen für feiste Riffing-Attacken gepaart mit unwiderstehlichen Kehrversen. 'Feel' kommt anschließend sogar mit gesprochen-gesungenem CLAWFINGER-Zeig in der Strophe daher. Und wenn wir schon beim Name-Dropping sind, dürfen natürlich auch FEAR FACTORY, spätere PANTERA und MACHINE HEAD nicht fehlen. Dazwischen zeugen kleine LINKIN PARK-Spaziergänge davon, dass EAR-SHOT auch mit modernerem Metal-Auswüchsen keinerlei Berührungsängste haben, sondern es exzellent verstehen, mit der ganzen Palette zu arbeiten. Davon zeugt (nicht) zuletzt das Albumfinale, wenn mit 'I Realize' ein würdiger klassischer Balladenabschluss im Akustikgewand aufgefahren wird, bei dem Sänger Sven noch einmal schön zwischen Phil Anselmo und Ricky Warwick gefühlvoll einen rausknarzen kann. Und als Quasi-Hidden-Track selbiges noch mal im elektronischen Beatgewand aufzufahren, zeugt vom wahren Verständnis der sogenannten Hybrid Theorie.
Frank Chinaski / Nuclear Blast


 

Live Reviews

www.neckar-chronik.de (Eastercross Festival 2011):
Kleiner Auszug aus der Neckar-Chronik vom Eastercross Festival 2011: "In jeglicher Hinsicht ein anderes Kaliber waren die schwäbischen Metaller von „EAR-SHOT“. Verstärkt durch den ehemaligen „Deef“-Gitarristen Arthur Deobald kamen die äußerst professionell agierenden Neo-Thrasher wie ein gewaltiger Metal-Sturm über Oberndorf.


www.musikinstinkt.de (Sundown Festival, 25.05.'07):
Den Opener mussten/durften die Lokalmatadore Ear-Shot aus Gaildorf geben. Als erste Band auf einem Festival zu spielen ist natürlich immer eine zweischneidige Sache und auch für einen Veranstalter ist die Wahl des Starters nicht ohne Probleme. Mit Ear-Shot wurde dieses Problem optimal gelöst. Die Band scheint hier im Schwabenland eine robuste Fangemeinde zu haben, denn mir waren schon vor dem Zelt einige Ear-Shot-T-Shirt aufgefallen. Auf der Bühne legten die Jungs dann auch eine klasse Festivaleröffnung hin. Moderner aggressiver Thrash-Metal mit dem einen oder anderen Hardcore-Element, immer schön variable, so dass man die Genre-Schublade nicht schließen kann. Das bisher eingetroffene Publikum ging auf das spätnachmittagliche Partyangebot der Sechs dankend ein, und nicht nur auf der Bühne wurde die Mähne kräftig geschwungen. Nachdem man 2006 mit einem eingesandten Demo beim Nuclear Blast Bandcontest den 3. Platz belegt hatte, haben Ear-Shot auf jeden Fall auch auf dem Sundown bewiesen, dass sie nicht nur im Studio eine Zukunft haben, sondern dass sie mit ihre Musik auch auf der Bühne die nötige Power haben! Schön, wenn Bands das Vertrauen der Veranstalter rechtfertigen können.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Sundown-Freitag auch gleichzeitig der Release-Tag des ersten offiziellen Ear-Shot Albums The Pain war. (Leider war dies an mir vorbeigegangen, schade.)


www.heavy-metal-heaven.de (Rockfabrik Ludwigsburg, 30.01.'07):
"Olli`s Wort zur Nacht"

Es ist schon etwas seltsam, Dienstagabend in Konzertlaune vor der Rofa zu stehen und sich zu überlegen ob man sich am Tag geirrt hat.... Toralf und ich hatten am Abend glücklicherweise noch kurzfristig mitbekommen ,dass die „Schwedisch Haller“ Jungs von Ear-Shot am Dienstagabend zum fröhlichen Ringelreihen in der Rofa aufspielen.

Als wir zwei die Location bertaten bot sich uns dann doch ein eher erschreckender Anblick ca. 25 Heads vor der Bühne im Club 2, häää was war hier los, Glatteis? Nö, mangelnde Werbung? Naja oder lag es doch an der arbeitenden Bevölkerung die ihre hart verdienten „Kröten“ schon am Wochenende verpulvert haben? In diesem Punkt kann ich euch beruhigen, denn der Eintritt um sich mal unter der Woche geile Bands anzuschauen beträgt lediglich 5 Euro, soll mir keiner sagen dass das große Löcher in den Geldbeutel reißt!!!

Doch Gott sei dank machte das den sechs Jungs von Ear-Shot nichts aus, die mit einer fantastischen Professionalität die Bühne betraten und dem Zuhörer sofort voll eine auf die Zwölf gaben! Leider habe ich irgendwie verpasst mir eine Playlist zu ergattern so dass ich nicht mehr genau wiedergeben kann was gezockt wurde. Dennoch lasst euch gesagt sein, es müsste schon mit dem Teufel zu gehen, wenn man von dieser Band die gerade Ihr erstes fettes komplettes Album „The Pain“ veröffentlicht hat (na es kommt erst im April! - Anm. d. Red.) in Zukunft nicht mehr in den Medien hören wird! Eine energiegeladene Show wurde uns angeboten, so das ich Mühe hatte das verrückte propelliersüchtige Energiebündel von Basser Andi Siegl (u.a. Black Abyss) im Auge zu behalten.
Wir wurden mit einer erstklassigen, sehr professionellen Performance belohnt, ein kraftvoll shoutender Sänger der mich teilweise (Toralf wird jetzt lachen) in den Refrains an Korn erinnerte... supersaubere tiefgestimmter Gitarrensound und ein absoluter tighter Schießbudentrommler!
Bei Ear-Shot werden Fans von Ektomorf, Sepultura, In Flames und „Korn“ allemal auf Ihre Kosten kommen, Respect!!!
Bin mal gespannt auf den nächsten Gig der sechsköpfigen Truppe mit mehr Publikum,... wird bestimmt klasse,... GEHT HIN!!!

Olli


www.metal-inside.de (Metallic Noise Festival 2006):
Und unaufhörlich schien die Sonne, was aber kein Hindernis für den Achtungserfolg darstellte, den die nun folgenden Neo-Thrasher von EARSHOT für sich verbuchen konnten, schüttelten doch bereits einige Verrückte enthusiastisch ihre Köpfe. Aber nicht nur der mittlerweile hammerfette Sound der jungen Gaildörfler wusste zu gefallen, sondern auch die Songs ihrer beiden EPs, sowie ein paar neue Tracks taten ihr Übriges um so richtig die Kuh fliegen zu lassen. Mit ihrem an PANTERA und MACHINE HEAD zu ihren besten Zeiten erinnernden Stil drückten sie wohl die richtigen Knöpfe um bei diesen Temperaturen Bewegung ins Publikum zu bringen. Aber auch durch mächtig viel eigenen Einsatz ging hier einiges, ich sag nur: Posen wie die Großen! Bei „Feel“ fühlte man sich auch ein wenig an KORN und SLIPKNOT erinnert, was aber durchweg positiv zu verstehen ist. Ein grandioser Gig, den die Schwaben hier ablieferten. Und wenn alle Songs der neuen Scheibe so killen wie „Reborn“, dann sollten sich sämtliche Genrekollegen aber warm anziehen und sich vor der unstoppable force aus Gaildorf in Acht nehmen!

Reviews zu unserer letzten EP "Earshot"

Fette Bands (www.fettebands.de):
It´s sheer lunacy! Earshot aus dem Schwabenländle zeigen es dem Rest der Welt!
Der gleichnamige Song "Emotions" zu Ihrer 2001 erschienenen EP geht total unter die Haut. Auf der einen Seite rocken sich die Jungs die Seele aus dem Leib um dann auf der anderen Seite voll auf die Gefühlsebene der Zuhörer zu gehen. Sänger Sven erinnert streckenweise an eine Mischung aus Rob Flynn und Max Cavalera.
Aber auch die Gitarrenarbeit wollen wir nicht ungeachtet lassen. Elias, der auch mitsingt und Rob geben alles und hauen eine teils eigenwillige, aber dennoch souveräne und brilliante Gitarrenarbeit an die Wand.
Die Band harmoniert zusammen mehr als einwandfrei und haut so manchen aus den Socken!
Alles in einem eine Band, die man sich unbedingt mal anhören und bei Gelegenheit auch mal anschauen sollte denn, sie sind es wert!
In diesem Sinne Jungs:
Go on and strike terror into people´s hearts!

Autorin: Tine



The Dark Site (www.metal.de):
Wieder ein frischer, neuer Act aus dem heimischen Underground, der stark aufhorchen lässt. EARSHOT (gegründet 1998) aus dem Schwabenländle lassen es mit modernem New bzw. Neo Thrash Metal und einer guten Brise Hardcore ordentlich krachen.
Nach der "Emotions" EP aus dem Jahr 2000 liegt nun eine neue, selbstbetitelte EP vor. Die Band beweist ein glückliches Händchen, hier wird mit einer ordentlichen Portion Groove gerockt ohne Ende! Vor allem der Opener "Feel" hat mit seinen tollen Hooklines richtiges Hitpotential. Die Songs sind sehr eingängig und straight gehalten. Die Riffs werden Genre-typisch sehr fett und tief gezockt. Aufgelockert werden die Tracks durch Samples und Scratches des Bandeigenen DJ´s Ill Phill (geiler Name!). Die Vocals bewegen sich zwischen Rap-, melodischem Gesang und Shouting. Ein um das andere Mal erinnert mich diese CD an die saustarken GURD oder auch an CROSSCUT. Die Songs zeichnen sich ebenfalls durch eine starke Dynamik aus, bewegen sich zwischen leiseren, melodischen Parts bis hin zu reinen Ausbrüchen. Der Sound der CD kann wie die Musik als gelungen bezeichnet werden, passend ist er ein wenig roh produziert. Zu dem Titel "Feel" gibt es auch noch zusätzlich ein ziemlich professionell gedrehtes Video, welches am heimischen PC für Kurzweile sorgen dürfte. Finde ich wirklich beachtlich, für eine Band, die eigentlich noch im Underground verwurzelt ist. Eine gelungene CD, welche Appetit auf mehr macht.

Punkte: 7/10
Autor: Endres / 09.04.2005

 

Reviews zu unserer ersten "Emotions EP"

Metal Hammer :
Dickes Kompliment an die beiden Gitarristen Elias Uhlmann und Robert Dörfer: So einen durchschlagenden Saiten-Sound hört man sonst nur in kostspieligen Major-Produktionen. Ihre Riffs sind so massiv wie aufwühlend, mithin genau das richtige für diesen Mix aus New Metal und Hardcore. Frontmann Bastian Wieland hat keinen leichten Job, sich gegen diese solide Sound-Wand - zu der auch Basser Maxim Kliewer, Trommler Moses Uhlmann sowie Turntablist DJ Ill Phill beitragen - zu behaupten. Die Aufgabe meistert der Stimmbändiger jedoch glänzend. Die sechs Jungs stammen aus dem Örtchen Gaildorf bei Schwäbisch Hall und sind bereits seit 1998 aktiv. Auch im Songwriting-Bereich kann man mit den Schwaben zufrieden sein: Ihre Titel sind klar strukturiert, verfügen über Schärfe und sind auch noch nicht zu
abgedroschen - ein häufiges Problem bei ähnlichen Bands dieses Genres. Erfreut kann der Kritiker feststellen: Earshot treffen ins Schwarze.

Autor: Henning Richter



Earshot E-Zine, Österreich (www.earshot.at):
Es ist nichts neues, dass oft die unterschiedlichsten Menschen beinahe zeitgleich an den unterschiedlichsten Orten mit identischen Ideen oder Erfindungen überraschen - wenn die Zeit für etwas reif ist, scheint sich diese bestimmte Idee in einigen kreativen Köpfen festzusetzen und darauf zu warten, dass sie ausgebrütet wird - und einer dieser kreativen Köpfe ist nun eben meist der erste, was schlussendlich in den Namensgebungen wie "Otto Motor" oder "Kaplan Turbine" gipfelt und als DIE Errungenschaft der Menschheitsgeschichte gefeiert wird.
Bei Namenskreationen verhält es sich ähnlich - während Lars Ulrich seinen Bandnamen im Jahre 1981 von einem befreundeten Redakteur geklaut hat (und sich heute wohl dafür selbst anzeigen würde?) gibt es auch Leute, die lange und intensiv über den passenden Namen für eine Band, einen Verein, ein Produkt oder was auch immer nachdenken - dies war bei uns der Fall, möglicherweise auch bei den deutschen Nu-Thrashern EARSHOT, beim amerikanischen Jazz-Magazine Earshot, bei der offiziellen Publikation der NCRA - Earshot - und vielen anderen mehr. Unterschiedlichste Menschen, zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten an verschiedenen Orten - eine Idee (und bei aller Bescheidenheit, sie ist verdammt gut...).
Gegründet wurde EARSHOT bereits im Jahr 1997 - allerdings firmierte man damals noch unter dem Namen MULTIPLE INSANITY und etwas später unter SCAPEGOAT - und konnte mittlerweile sogar im Vorprogramm von SUCH A SURGE und DIE ALLERGIE die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Und die Aufmerksamkeit ist durchaus berechtigt, denn - objektiv betrachtet - weiß das Quintett mit abwechslungsreichem Nu-Metal mit der gehörigen Portion Groove aber auch Tiefgang und Eingängigkeit zu überzeugen, jedoch ohne sich zu stark an den erfolgreichen Genregrößen zu orientieren. Vielmehr wissen die Deutschen gleich auf ihrer ersten Veröffentlichung einen eigenen Weg zu gehen und verschiedenste Elemente aus den Bereichen Nu, Tribal, Thrash, Core und HipHop zu einem durchdachten Ganzen zu vermischen, welches zwar auf der einen Seite mit einer ähnlichen Intensität wie FEAR FACTORY oder MESHUGGAH aufwarten kann, auf der anderen Seite aber auch die Variablität von SOULFLY auszudrücken weiß, und trotz stark HipHop-lastigem Gesang nie zu stark in jenes mir eher unbeliebtes Gefilde vorzudringen weiß. Auch die souverän miteingepackten Samples und Scratches stechen auf keinste Art und Weise negativ aus dem Endprodukt heraus, wissen vielmehr einen angenehmen Gegenpol zu gewohnt tiefem Riffing der Marke Max Cavalera zu bieten, wobei die Wechselwirkung zwischen den auf unterschiedlichen Ebenen angelagerten Parts durch eine geschickt gesetzte Laut-Leise-Dynamik noch zusätzlich immens erhöht wird.
Veredelt wurden die durchdachten Kreationen schlussendlich auch noch von Roger Grüninger (DIE ALLERGIE), welcher der "Emotions"-E.P. einen außerordentlich fetten, transparenten und hochexplosiven Sound verpasst hat und somit ebenfalls einen großten Teil dazu beigetragen hat, dass die Schwaben nicht irgendwo zwischen Tausenden von Nu Metal-Bands in der Versenkung verschwinden, sondern zumindest einmal zum Zuhören animieren. Bei mir ist ihnen dies auf jeden Fall gelungen, abwechslunsgreicher Nu Metal, nicht nervend, dafür mit einer gewaltigen Portion Groove und Explosionsgefahr, so soll es auch sein.

5.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Steck Den Kopf
2. S.L.D.
3. Tell Me
4. Greed
5. It´s All The Same
Gesamtspielzeit: 22:31

Autor: Macabre

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